Presse

2024

Mann findet Giftköder bei Gassirunde in Weimar-West

04.03.2024, 12:36 Uhr • Lesezeit: 2 Minuten

Giftköder stellen für Hunde eine große Gefahr dar. In Weimar-West hat ein Hundebesitzer jetzt einen solchen gefunden. (Symbolbild) © dpa | Maurizio Gambarini

 

Weimar. Eine mit Pillen versetzte Bockwurst war nicht der einzige gefährliche Fund, der die Polizei in Weimar beschäftigt hat.

Ein 38-jähriger Weimarer hat am Sonntagabend an einem Plattenweg in Weimar-West einen Giftköder gefunden. Wie die Polizei am Montag berichtete, hatte sein Hund den Köder, eine mit Pillen versetzte Bockwurst, bereits im Maul. Die Wurst konnte aber noch rechtzeitig wieder herausgeholt werden. In der Nähe wurde danach noch ein weiterer Giftköder gefunden. Beide wurden sichergestellt und eine Anzeige aufgenommen.

(Thüringer Allgemeine)

2020

Igel leiden unter Gartengiften

2019

Katzenbabys

 

Präparierte Wurststückchen mit Nägeln, Schrauben, Stahlstiften und Reißzwecken

2018

Streuner in Gaberndorf

Uns haben Anwohner aus Gaberndorf über diesen Streuner informiert. Er war anfangs scheu, aber als wir ihn gefangen haben, ging er willenlos in die Falle. Alles schien ihm lieber zu sein als diese Qualen zu erleiden. Er hatte keine Chance mehr, zu stark waren die Verletzungen fortgeschritten.

2017

Bad Berkas streunende Katzen

 

Unkontrollierte Katzenvermehrung

Anfang Mai, haben wir durch Anwohner in Weimar-West, die Information bekommen, das eine hoch Tragende Katze den Passanten hinterher läuft  und sich kaum noch auf den Beinen halten kann. Sie war völlig ausgehungert und befand sich in einen sehr schlechten Zustand. Eine Tierschützerin hatte sie bei sich aufgenommen und die Katze bekam noch in der Nacht 8 Babys, was für eine Katze sehr viel ist. Das Tierchen wurde aufgepäppelt, das sie überhaut ihre jungen ernähren konnte, sie war am Ende ihrer Kräfte. Ohne Kastrationen hat das nie ein Ende.

 

Schweinemast

(11.01.2017, Thüringer Allgemeine)

 

Kater in Buttstedt zugelaufen

(10.01.2017, Thüringer Allgemeine)

2016

Katzenbabys in Rittersdorf / Katzenelend

Am 16.09.2016 nahmen wir 3 Würfe kleiner Katzen in unsere Obhut. Die Kätzchen waren in einem erbarmungswürdigen Zustand und sind zur Zeit in tierärztlicher Behandlung.

Pressemitteilung

Eine diesbezügliche Pressemitteilung erschien am 20.09.2016 in der Thüringer Allgemeinen:

(Quelle: Thüringer Allgemeine vom 20.09.2016)

Was bisher geschah 

Anwohner informieren den Tierschutzverein über viele kleine Herrenlose Kätzchen auf einen ehemaligen LPG Gelände in Rittersdorf und bitten uns um Hilfe.

Tag 1 -  Freitag 16.09.16 

Als wir dort mit unseren Fangboxen eintrafen, sahen wir die ersten 6 kleinen Fellknäule in einen herzerweichenden Zustand – abgemagert und stark erkältet. Man konnte denken, nur das Fell hat die Kleinen noch zusammengehalten. Noch vor Ort haben wir einen Tierarzt informiert und uns gleich für eine Notversorgung angekündigt.

Insges. sollen sich dort ca. 10-12 Kätzchen aufhalten und wir müssen die Restlichen schnellstens noch einfangen, ehe jede Hilfe zu spät kommt. 

  • 6 kleine Kätzchen wurden mit der Hand eingefangen, sie waren zwar verwildert aber zu schwach sich richtig zu wehren.  
  • Erstversorgung beim Tierarzt: Antibiotika und eine Aufbauspritze  

Tag 2 -  Samstag 17.09.16    

  • 1 weitere Katze wurde eingefangen und dem Tierarzt vorgestellt

Tag 3 -  Sonntag 18.09.16

  • 2 erwachsene Katzen Mütter wurden eingefangen, sie sahen selbst noch wie kleine Kätzchen aus.

Tag 4 -  Montag 19.09.16

  • Die Katzen Mütter wurden ärztlich versorgt und kastriert. Sie werden am nächsten Tag wieder auf dem Gelände frei gelassen.
  • Eine Anwohnerin erklärt sich bereit, die Katzen dort täglich zu füttern. Sie bekommen erst einmal provisorisch einen Karton mit Decken zu schlafen, später werden wir das Provisorium durch ein Katzenhäuschen ersetzen.

Tag 5 -  Dienstag 20.09.16

  • Der Artikel erscheint in der Zeitung
  • Die ganze Katzen Bande geht wieder zum Tierarzt
  • Erste Anrufe erreichen uns und möchten für die Kätzchen Decken und Handtücher bringen.

Tag 6 -  Mittwoch 21.09.16

  • Ein erwachsener Kater wird gefangen, ärztlich versorgt und auch gleich kastriert. Er ist wohl einer der Väter…
  • Der erste Anruf mit Aussicht auf Vermittlung eines Kätzchens geht ein.

Tag 7 – Donnerstag 22.09.16

Zusammenfassung: 7 Kätzchen in Pflege, 2 Katzen und 1 Kater kastriert 

Tag 8 – Freitag 23.09.16

  • Das erste Kätzchen, dem es besser geht wird in ein schönes Zuhause vermittelt. Dort lebt schon eine Katze und sie werden sicher gute Spielkammeraden.

Es sind noch nicht alle Tiere gefangen. Immer wieder werden dort unsere Fangboxen aufgestellt.

Eine Anwohnerin erzählt uns von 5 weiteren Katzen, die tot auf einem verlassenen, schwer zugänglichen Gelände wie aufgereiht liegen. Der Zustand lässt schließen, dass sie wohl kurz hintereinander gestorben sein müssen. Sie erzählt auch weiter, das hier öfters Katzen verschwinden. Auch sie vermisst 2 ihrer Katzen.

Tag 10 – Sonntag 25.09.16

  • Inzwischen haben sich viele Menschen gemeldet, die für uns Wolldecken haben oder für      die Kleinen Kätzchen spenden wollen. Es ist eine Herzlichkeit und Anteilnahme, die wir nicht erwartet haben. Das ist Balsam für die Seele, dass es noch tierliebe Menschen gibt.

Tag 11 – Montag 26.09.16

  • Zwei rote Kätzchen werden wieder beim Tierarzt vorgestellt, die Augen sind trotz Medikamente nicht viel besser geworden.
  • Der OP – Termin ist für Mittwoch festgelegt, da wird sich entscheiden, was noch zu retten ist. 

Tag 13 – Mittwoch 28.09.16

  • Jedes der 2 kleinen roten Kätzchen hat ein Auge verloren. Es konnte leider nicht mehr gerettet werden, die Infektion hat das Auge schon zu sehr zerstört. Der kleine Körper war schon zu geschwächt als wir sie gefunden haben.
  • Für diese Kätzchen suchen wir ein ganz liebes zu Hause, das sie den ganzen Schmerz und einstigen Hunger vergessen lässt.

Tag 15 – Freitag 30.09.16 

  • Eins von den grauen Kätzchen wird vermittelt.

Tag 17 Sonntag 2.10.16

  • Die restlichen Kätzchen fangen an zu spielen und im Käfig rum zu toben, jetzt haben sie es überstanden und es geht schnell bergauf.

Tag 20 - Mittwoch 5.10.16

  • Wir bekommen einen Anruf von einer kleinen Firma aus Weimar, dort haben sich die Mitarbeiter und einige Kunden zusammengetan und für die Kätzchen Futter gekauft. Wolldecken und Handtücher bekommen wir auch noch dazu.                                                                                                            

So viel Anteilnahme haben wir nicht erwartet und sind glücklich, dass es noch solche Menschen gibt, die einfach Handeln und nicht weg sehen.

 

Tierquälerei

 

Vergiftete Tiere

Warum sind die Menschen so böse?

Montagnacht kam Kater Otto nach Hause, er schwankte und konnte sich kaum noch auf seinen vier Beinen halten. Sein Frauchen sah ihn und fuhr sofort (um 03.30 Uhr) zur Tierärztin.

Befund – Vergiftung.

Kater Otto wurde medizinisch behandelt, er ist schlimm krank .

Am Nächsten Tag kam, Kater Karl, ebenfalls mit einer schweren Vergiftung nach Hause.

Das sollte aber noch nicht alles gewesen sein.

Am dritten Tag, ist Katze Mascha gar nicht nach Hause gekommen. Ist sie vermisst oder auch vergiftet?

Die Tierfreundin aus Berlstedt, ist verzweifelt, sie versteht die Menschen nun überhaupt nicht mehr.

Sie wird auch im Namen des Tierschutzvereines eine Anzeige erstatten.

Wir bitten alle Bürger von Berlstedt wachsam zu sein und auf ihre Tiere, auch Hunde beim Gassigehen, gut auf zu passen.

Vergiftung von Tieren ist Tierquälerei und wird bestraft!

2014

Ratgeber Igel

2013

Vorsicht: Köder liegen bei Schöndorf aus

 

Futterbox für Tierschutzverein

2012

Lautstarker Protest gegen Feuerwerke im Erfurter Zoo

Die Erdmännchen im Zoo Erfurt sind - wie viele Tiere - schreckhaft. Wie Feuerwerke auf sie wirken, darüber sind auch Experten uneins. Foto: Marco Schmidt 

Tierschützer fordern ein Verbot für Feuerwerke im Thüringer Zoopark. Weltweit gäbe es kaum Erfahrungen und wissenschaftliche Erkenntnisse zur Reaktion von Wildtieren. Das Verfahren läuft nun beim Veterinäramt.

Erfurt. Der Landestierschutzbeirat bemüht sich um ein Verbot von Feuerwerken in Thüringer Tierparks und Zoos und in deren Nähe. Auslöser ist das Feuerwerk im Thüringer Zoopark am Roten Berg am vergangenen Wochenende, das zur Klassiknacht abgebrannt wurde. Dies hatte Tierschützer auf den Plan gerufen. Die Tiere würden durch die Licht- und Knalleffekte unnötig in Stress und Panik versetzt, hieß es von Tierschutzverein und Landestierschutzbeirat. Es entstehe Leid bei den Wildtieren, das vermeidbar wäre.

Der Zoopark Erfurt wies die Anschuldigungen zurück. Zooparkdirektor Thomas Kölpin sagte, er sei selbst Verhaltensbiologe und könne die Reaktion der Wildtiere einschätzen. Sie sei nicht anders als bei einem Gewitter in der freien Natur.

Es sei am Wochenende bereits das 13. Feuerwerk seit 2009 gewesen, das im Zoo stattfand, sagte er. Er verstehe die Aufregung nicht. Auch die ega halte zahlreiche Tiere, dort fänden auch sehr häufig Feuerwerke statt, aber niemand rege sich darüber auf, so Kölpin. Inzwischen habe der Zoo ein neutrales Gutachten bei der Landwirtschaftskammer in Hannover angefordert. Andere Zoos würden auch Feuerwerke veranstalteten, so Hagenbeck in Hamburg und der Zoo in Osnabrück.

Aus der Pressestelle bei Hagenbeck hieß es aus Nachfrage der "Thüringer Allgemeine", man habe mit den Feuerwerken keine Probleme. Es gäbe drei pro Jahr. Für die Zeit der Vorführung würden besonders empfindliche Tiere in die Innengehege gebracht.

Die Tierschützer verweisen wiederum auf den Zoo in Leipzig. In dessen Nähe, so Kerstin Ebenau vom Erfurter Tierschutzverein, habe 2007 eine Feuerwerk-Weltmeisterschaft stattgefunden. Mehrere in Panik geratene Tiere hätten damals von der Feuerwehr gerettet werden müssen. Der Zoo Leipzig wollte sich auf Nachfrage dazu nicht äußern. Jede Veranstaltung, jede Situation sei anders, hieß es. Jedoch vermeide man zumeist Feuerwerke, zumal der Zoo mitten in der Messestadt liege, hieß es.

Der Vorsitzende des Thüringer Tierschutzverbandes, Gerd Fischer, sagte gegenüber unserer Zeitung, er habe bereits im Januar gegen das Feuerwerk zur Klassiknacht am Roten Berg beim Landesbetrieb für Arbeitsschutz in Suhl protestiert. Dieses ist für die Genehmigung von Feuerwerken zuständig. Man müsse nicht Wissenschaftler sein, so Fischer, um zu wissen, dass Feuerwerke den Tieren schaden. Der Landesbetrieb habe jedoch sein Schreiben an die Erfurter Veterinärbehörde weiter gegeben. "Bis heute steht eine Antwort aus", so Fischer.

Amtstierarzt Michael Klimas erklärte auf TA-Nachfrage, das Verfahren laufe noch. Er sei am vorigen Wochenende mit dem Zoodirektor und zwei Vertretern des Tierschutzbundes im Erfurter Zoo gewesen, um sich die Sache selbst anzusehen. Dies werde derzeit ausgewertet.

Die meisten Tiere seien vor dem Feuerwerk in die Ställe gebracht worden. Es müsse geklärt werden, ab welcher Dezibel-Grenze den Tieren geschadet werde.

Angefordert wurde außerdem ein Gutachten von einem neutralen Verhaltensbiologen. Klimas vermutet, der Feuerwerks-Streit könne auf einen Kompromiss hinaus laufen.

Das denkt auch der Vorsitzende des Thüringer Landestierschutzbeirates Gisbert Paar, der im Sozialministerium zugleich Abteilungsleiter für Veterinärwesen ist. "Ich halte das für keine gute Entwicklung", sagte er zu den Feuerwerken in Zooparks.

Jeder, der ein Haustier habe wisse, was die Knallerei für die Tiere bedeute. Allerdings sei dies auf Tiere im Zoo nicht einfach übertragbar. Weltweit gäbe es kaum Erfahrungen und wissenschaftliche Erkenntnisse zur Reaktion von Wildtieren.

Am Wochenende soll die Klassiknacht im Zoopark wiederholt werden, voraussichtlich noch einmal mit Feuerwerk.

 

Angelika Reiser-Fischer / 23.08.12 / TA

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